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Auch genannt:
Drudenfuß, Hexen-, Donnerbesen, Hexenchrut, Hexen-, Leimmistel, Heiligkreuzholz, Affalter, Albranken,
Birnäspel, Knisterholz, Leimholz, Vogelmistel
Familie:
Mistelgewächse,
Loranthaceae.
Vorkommen:
Halbschmarotzer in Bäumen, Strauchteile als Weihnachtsschmuck.
Aussehen:
Grün - gelbliche, ledrige,
gegenständige, spatelförmige Blätter an gabelig verzweigten Ästen.
Früchte:
Weiß - gelbliche, schleimige, erbsengroße Beeren.
Wirksubstanz:
verschiedene Polypeptide
(Viscotoxine), Lectine (Viscumin und Polysaccharide
Viscotoxine sind in
Blättern und Stengeln.
Die Inhaltsstoffe können sich in Abhängigkeit von der
Wirtspflanze und Jahreszeit verändern.
Hauptsächlich verspeist:
Beeren, außerdem Blätter und Stengel als Extrakt
Zeitraum
(meist):
November - Dezember
Bewertung:
keine bis geringe
Gefährdung
Symptome:
Die beobachteten Beschwerden sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerz und
Durchfall. Sie verlaufen harmlos und
müssen nur in Ausnahmefällen behandelt werden.
In der Literatur werden außerdem lokal reizende bis nekrotisierende Wirkungen,
selten auch cardiotoxische Wirkungen
beschrieben.
Therapie:
Häuslich:
Viel trinken
lassen.
Bei andauernden Beschwerden: Ärztlich:
Symptombezogen |